Osmanische Fliesen in Istanbul
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Osmanische Fliesen in Istanbul

Dr. Guntram Dürrschmidt

Im weitgehend zerstörten Konstantinopel begann nach der Einnahme der Stadt durch die Osmanen im Jahre 1453 der Wiederaufbau.

Im 16. und 17. Jahrhundert veränderten zahlreiche Stiftungsbauten der Angehörigen des Herrscherhauses und hoher Würdenträger das Stadtbild. Moscheen, Mausoleen und Palastgebäude, viele geplant vom Hofarchitekten SINAN, wurden mit zahllosen Fliesen ausgeschmückt.

Produktionsort der Wandkeramik war die Kleinstadt IZNIK in Westanatolien. Die in Iznik gefertigte hochwertige Quartfritte-Keramik erlebte ihre Hochblüte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, nachdem ein Dekor aus floralen Motiven eingeführt worden war. In brillanten Farben, darunter das legendäre Korallenrot, wurden Blüten und Blumen dargestellt, wobei die TULPE eine Sonderstellung genoss. Die Fliesen jener Zeit wiesen zudem reichlich traditionelle Muster auf, die vorwiegend aus Ostasien stammten. Von herausragender Bedeutung waren immer Kacheln mit Kalligraphie.

Hardcover, DIN A 4, 256 Seiten

ISBN 978-3-941457-18-8, 34,90 Euro

 


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Letzte Änderung: 14.05.2012 19:05