Der Bayerische Wald gehört geologisch zur Böhmischen
Masse. Das Moldanubikum als Ausschnitt daraus wird aus Graniten und Gneisen
aufgebaut untergliedert in viele Mischgesteine und Gesteinstypen mit
Übergangstendenzen. Die Pfahlquarzzonen zerlegen das kristalline
Grundgebirge in mehrere Lineamente, die meist beiderseitig von
Blastomyloiten und Ultramyloniten (früher Pfahlschiefer) begleitet werden.
Die Oberflächengestalt des Bayerischen Waldes wurde durch eine sehr
tiefgreifende Erosion beginnend schon im Teriär (Oligozän) geschaffen und im
anschließenden Pleistozän (Eiszeiten) durch die Schnee- und
Eisabschmelzwässer noch deutlicher ausgeformt. In der Nacheiszeit (Holozän)
nahmen die wichtigsten Bodentypen auf den Hügel- und Tallandschaften ihre
Plätze ein.
Taschenbuch mit wasserfestem Schutzumschlag
15,90 €, ISBN 978-3-937067-97-1